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Lagerfuchs

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Anbieter des Dienstes Lagerfuchs ist Sebastian Meine, Hauptstraße 45, 56237 Nauort, E-Mail: webmaster@meinedevpath.de (nachfolgend „Anbieter"). Der Anbieter ist eine Privatperson ohne Handelsregistereintrag. Die Pflichtangaben nach § 5 DDG sind im Impressum abrufbar.

Diese AGB werden Vertragsbestandteil durch aktive Bestätigung mittels Checkbox vor der Registrierung bzw. vor dem Abschluss einer kostenpflichtigen Bestellung. Der AGB-Text ist dauerhaft abrufbar, speicherbar und ausdruckbar.

Abweichende Bedingungen des Nutzers finden keine Anwendung, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Leistungsbeschreibung und Pläne

Lagerfuchs ist eine webbasierte Software-as-a-Service-Anwendung (SaaS) zur Verwaltung von Haushalts- und Notfallvorräten. Der Dienst wird in drei Abonnement-Stufen angeboten:

  • FREE: Kostenloser Grundzugang mit eingeschränktem Funktionsumfang (max. 30 Artikel, 2 Lagerorte).
  • PRO: Erweiterter Zugang für bis zu 2 Personen, unbegrenzte Artikel, KI-Funktionen.
  • FAMILIE: Bis zu 6 Personen, alle PRO-Funktionen, vorrangiger Support.

Maßgeblich für den Leistungsumfang ist die zum Bestellzeitpunkt angezeigte Leistungsbeschreibung. Der Anbieter darf den Funktionsumfang weiterentwickeln, soweit dies dem Nutzer zumutbar ist und der Kernnutzen des jeweiligen Plans erhalten bleibt.

Wesentliche Einschränkungen kostenpflichtiger Pläne werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vorab in Textform mitgeteilt; in diesem Fall steht dem Nutzer ein Sonderkündigungsrecht zu.

§ 3 Vertragsschluss, Registrierung und Bestellvorgang

Zur Nutzung des Dienstes ist eine Registrierung erforderlich. Der Nutzer muss mindestens 18 Jahre alt und unbeschränkt geschäftsfähig sein. Pro Person ist ein Konto erlaubt. Der Nutzer ist verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen und seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln.

Der FREE-Vertrag kommt mit dem Abschluss der Registrierung und der Bestätigung dieser AGB zustande.

Bei einem kostenpflichtigen Abonnement wählt der Nutzer Plan und Abrechnungszeitraum und schließt den Vertrag durch Klick auf den Button „Zahlungspflichtig abonnieren" ab. Vor dem Absenden werden dem Nutzer die wesentlichen Vertragsinformationen, der Gesamtpreis und eine Möglichkeit zur Korrektur von Eingabefehlern angezeigt.

Der Vertrag kommt mit der Auftragsbestätigung des Anbieters zustande. Der Anbieter stellt den Vertragstext einschließlich dieser AGB und der Widerrufsbelehrung auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail) zur Verfügung.

§ 4 Preise, Umsatzsteuer, Zahlung und Abrechnung

Es gelten die im Bestellprozess angezeigten Preise in Euro (Gesamtpreise). Der Anbieter ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG; es wird daher keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen.

Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, PayPal); die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend. Der Rechnungsbetrag ist mit Vertragsschluss bzw. zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums im Voraus fällig.

Bei fehlgeschlagener Zahlung nach Aufforderung kann der Anbieter den kostenpflichtigen Zugang sperren oder auf den FREE-Plan beschränken; gespeicherte Daten bleiben im FREE-Plan gemäß § 12 erhalten.

Rechnungen werden per E-Mail zugestellt und sind im Kundenbereich abrufbar.

§ 5 Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigung

Das kostenpflichtige Abonnement wird zunächst für den gewählten Abrechnungszeitraum (1 Monat oder 12 Monate als Erstlaufzeit) geschlossen. Nach Ablauf der Erstlaufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit.

Ein auf unbestimmte Zeit verlängerter Vertrag ist jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar. Die Kündigung ist ohne Angabe von Gründen möglich, insbesondere über die im Dienst bereitgestellte Schaltfläche „Abonnement kündigen" gemäß § 312k BGB sowie in Textform an die in § 1 genannte E-Mail-Adresse.

Nach Wirksamwerden der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums erhalten; anschließend wird das Konto auf den FREE-Plan zurückgesetzt. Der FREE-Plan ist jederzeit ohne Frist beendbar.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) bleibt für beide Parteien unberührt.

§ 6 Rückerstattung

Bereits bezahlte Abrechnungszeiträume werden bei ordentlicher Kündigung nicht anteilig erstattet, da die Leistung für den bezahlten Zeitraum bereitgestellt wird; der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums erhalten.

Kündigt der Nutzer ein jährlich vorausbezahltes Abonnement während eines laufenden jährlichen Abrechnungszeitraums (ab dem zweiten Vertragsjahr) unter Ausübung des gesetzlichen Kündigungsrechts mit Monatsfrist (§ 5), erstattet der Anbieter den auf noch nicht genutzte volle Monate entfallenden Anteil. (Für das erste Vertragsjahr — die vereinbarte Erstlaufzeit — besteht kein anteiliger Erstattungsanspruch bei ordentlicher Kündigung.)

Gesetzliche Ansprüche des Nutzers — insbesondere aus Widerruf, Gewährleistung, außerordentlicher Kündigung aus Anbieterverschulden oder Schadensersatz — bleiben unberührt.

§ 7 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht ein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung (dauerhaft abrufbar unter /widerruf), die zusammen mit dem Muster-Widerrufsformular vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.

Lagerfuchs ist eine digitale Dienstleistung. Beim Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements wird der Nutzer aufgefordert, ausdrücklich den sofortigen Beginn zu verlangen und zur Kenntnis zu nehmen, dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt und dass bei Widerruf während der Laufzeit anteiliger Wertersatz für die bereits erbrachten Leistungen zu zahlen ist.

Ohne diese ausdrückliche Bestätigung kann kein kostenpflichtiges Abonnement mit sofortigem Beginn abgeschlossen werden.

Der kostenlose FREE-Plan ist unentgeltlich; es entstehen daraus keine Zahlungspflichten.

§ 8 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze. Einzelheiten zu Verarbeitung, Rechtsgrundlagen und Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung gemäß Art. 13 DSGVO, die im Dienst abrufbar ist.

§ 9 Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich um möglichst hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Zeitweilige Einschränkungen können sich aus Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, technischen Störungen oder Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (höhere Gewalt, Ausfälle von Vorleistern) ergeben.

Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit zumutbar, vorab angekündigt.

§ 10 Pflichten des Nutzers und Sperrung

Der Nutzer verpflichtet sich zu:

  • keiner rechtswidrigen oder missbräuchlichen Nutzung des Dienstes,
  • keiner Verletzung von Rechten Dritter,
  • keiner Beeinträchtigung der Sicherheit oder Funktionsfähigkeit des Dienstes.

Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen ist der Anbieter berechtigt, nach vorheriger Ankündigung (in dringenden Fällen auch ohne) das Konto vorübergehend zu sperren oder den Vertrag außerordentlich zu kündigen.

§ 11 KI-Funktionen

Der Dienst kann Funktionen bereitstellen, die mithilfe automatisierter Verfahren und KI Vorschläge erzeugen (z. B. zu Vorratsmengen oder Haltbarkeiten). Diese Vorschläge sind unverbindliche Hilfestellungen.

Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Vorschläge. Der Nutzer hat Vorschläge eigenverantwortlich zu prüfen; sie ersetzen keine fachliche, medizinische oder sicherheitsrelevante Beratung.

§ 12 Gruppen und Downgrade

Bei einem Wechsel in einen Plan mit geringerem Funktionsumfang (z. B. FAMILIE → FREE) können geteilte Gruppen aufgelöst und gruppenbezogene Funktionen deaktiviert werden. Vom Nutzer selbst angelegte Artikel und Daten bleiben im dann geltenden Plan erhalten.

Gruppendaten anderer Mitglieder sind nach Auflösung nicht mehr zugänglich. Der Nutzer wird vor dem Downgrade auf die Folgen hingewiesen und erhält Gelegenheit, eigene Daten zu sichern.

§ 13 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistig verschwiegenen Mängeln sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Der Nutzer ist für die regelmäßige eigene Datensicherung im zumutbaren Umfang selbst verantwortlich.

§ 14 Datenexport und Löschung bei Vertragsende

Vor und nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Nutzer für einen angemessenen Zeitraum die Möglichkeit bereit, selbst erstellte Inhalte in einem gängigen Format zu exportieren.

Danach werden personenbezogene Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Die Rechte des Nutzers nach der DSGVO und § 327p BGB bleiben unberührt.

§ 15 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit einer Frist von mindestens 30 Tagen in Textform ändern. Für nicht wesentliche Anpassungen (z. B. zur Wiederherstellung des Gleichgewichts oder Anpassung an geänderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen, ohne unangemessene Benachteiligung des Nutzers): Bei ausbleibendem Widerspruch innerhalb der Frist gelten die Änderungen als angenommen; die Ankündigung weist ausdrücklich auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung des Schweigens hin.

Wesentliche Änderungen (insbesondere Preiserhöhungen oder Einschränkungen kostenpflichtiger Pläne) bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung; ohne Zustimmung läuft der Vertrag zu den alten Bedingungen weiter oder der Anbieter kann ihn mit angemessener Frist kündigen.

Bei Widerspruch gegen Änderungen steht dem Nutzer ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens zu. Änderungen wirken nicht zurück und berühren nicht bereits bezahlte Zeiträume.

§ 16 Verbraucherstreitbeilegung

Eine zentrale europäische Online-Streitbeilegungsplattform steht seit dem 20. Juli 2025 nicht mehr zur Verfügung.

Der Anbieter ist als Privatperson ohne Beschäftigte nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, und ist hierzu auch nicht bereit (§ 36, § 37 VSBG).

§ 17 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaats vorrangig (Art. 6 Rom-I-VO).

Vertrags- und Kommunikationssprache ist Deutsch. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 BGB).

Kontakt: webmaster@meinedevpath.de

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